Mrz
31
2009
Ayooh Technology – Milow
Author: AndyMilow – Ayoh Technology
“… Aayooh
I’m tired of using technology
I need you right in front of me …”
Mrz
31
2009
Milow – Ayoh Technology
“… Aayooh
I’m tired of using technology
I need you right in front of me …”
Mrz
30
2009
Liegt das Vorurteil des ständig saufenden und zu nichts nützenden Schülers über jedem dieser, wie ein ewiges Damoklesschwert und wer ist dafür überhaupt verantwortlich?
Ist es gerechtfertigt immer sofort jeden Schüler mit solchen Tatsachen in Verbindung zu bringen oder gibt es auch Ausnahmen? Kann man sich evtl. darauf einige, dass Schüler nicht immer schlecht sind und das ganze auf eine Gruppe eingrenzt, welche wirklich diesem Ruf in der Gesellschaft entsprechen. Es wäre doch sicher nicht verkehrt, als Erwachsener und somit als vorbildsfunktionaler Vormund sich darüber Gedanken zu machen, ob man sich nicht darauf einigen kann, dass nicht jeder Schüler an Flatratepartys sich das Hirnschmalz wegkippt. Nicht jeder Schüler ungehorsam gegenüber alles und jedem ist und auch nicht jeder Schüler aufgrund von gewaltverherrlichenden Multimediaunterhaltungsanwendungen verhaltensgestört wird und Amok läuft. Sind für das Verhalten eines Kindes nicht vorrangig die Eltern verantwortlich? Haben diese nicht jahrelang Zeit gehabt den Charakter und das Verhalten ihres Kindes zu formen? Ein wohlerzogenes Kind soll seinen Charakter dann also sofort von heute auf morgen einfach aufgrund eines Computerspieles ändern, ohne das die Eltern etwas dafür können und etwas in der Erziehung falsch gelaufen sein könnte, was sie selbst, die Gesellschaft mit all ihren selbsternannten Experten und auch die Politikern mit eigennützigen Hintergedanken unter keinen Umständen wahrhaben möchten?
Wie soll man in einer Gesellschaft noch Fuß fassen können, in der man von allen Seiten als Heranwachsender schief angeschaut und falsch eingeschätzt wird, nur aufgrund von überzogenen Medienberichterstattungen und Leuten, die oftmals nicht wissen wovon sie sprechen, aber hauptsache sie sind es einmal öffentlichkeitswirksam losgeworden… In solch einer Welt soll man dann eine Rolle spielen, die sich an vergangenem orientiert und nicht mehr in unsere Zeit hineinpasst. Das Jugendliche für ihre Entwicklung aber auch Unterstützung brauchen, statt Verachtung und Missbilligung, entgeht wohl vielen in Zeiten von Dauerpenetration über Amokläufen, Saufgelage und miesen Weltwirtschaftsverhältnissen. Was soll das für einen Sinn haben, wenn man tagelang in großen Lettern das Freizeitverhalten Jugendlicher fett anprangert? Gab es in den Generationen vor uns keine Freizeit? Waren damals alle Kinder brave, willenlose und gehorsame Lieblinge der Eltern? Oder gab es auch da Ausnahmen? Wohl kaum, wenn man sich heute die entrüsteten Reaktionen der damaligen Kinder – und heute Erwachsenen anhört – und nur auf allgemeines Kopfschütteln stößt, ohne das auf die Bedürfnisse Jugendlicher eingegangen wird. Was soll eine große Schlagzeile eines täglichen Boulevard-Magazins, wie diese auch anderes bewirken? “Unsere Kinder saufen immer schlimmer!”
Diese Worte werden solche Jugendliche von ihren Trinkgelagen sicher nicht abhalten. Wohl eher noch mehr dazu animieren auch eines Tages mal mit Foto auf der Titelseite abgedruckt zu werden. Wenn dann sogar die Promillezahl noch fett unter den eigenen Namen abgedruckt wird, hat das Wettrennen begonnen. Wer wird als erster mit dem höchsten Wert in den Medien landen? Wer daraus anschließend wieder seinen Nutzen ziehen wird, kann ja nur eine Berufsgruppe sein, eine die auf solch eine Publikumswirksamkeit angewiesen sind um Deutschland “im Namen des Volkes” vertreten und leiten zu können. Und selbst sind sie keine besseren Vorbilder, wenn man an sexuelle Dienstleistungsausflüge während steuergeldlich finanzierter Parteitage denkt.
Doch was hat der 21-jährige Realschüler (sic!) Rafael N. davon, dass er auf einer Klassenfahrt mit über 7 Promille gestorben ist? Ist so etwas dann genauso schlimm wie ein Amoklauf an einer Schule? Können sich Schüler ihn nicht als Vorbild nehmen und versuchen in der nächsten Mathestunde als Gruppe sich ins Koma zu saufen während des Unterrichts? Das wäre doch dann ebenso schlimm, oder etwa nicht?
Wenn man das ganze Chaos der letzten Wochen einmal rekapituliert, sollte man sich doch ernsthaft fragen, wer es denn überhaupt ist, der dafür verantwortlich ist und all diese Geschehnisse verursacht hat. Sind es wirklich immer nur die Schüler und ihr eigener speziell-einzigartige Charakter oder hat doch das Umfeld und die Gesellschaft etwas damit zu tun?
Zwingt die Gesellschaft die Jugendlichen nicht überhaupt erst zu solchen Taten, sodass es eigentlich gar nicht der eigene Wille des betroffenen Schülers ist, welchen er nachgeht … ?
Mrz
27
2009
Vorlesung: Die ersten Sonnenstrahlen dieses Jahres blenden die Beamerprojektion des Profs (=> Dipl. Kaufmann!).
Prof: “Leider sind die Leisten für die Frontvorhänge hier in diesem neuen Vorlesungssaal noch nicht montiert, deswegen muss ich alle Fenster komplett verdunkeln.”
Der Prof tippt einige Zeit lang auf der elektronischen Anzeige in der Wand rum, bis die Raffstores runterfahren.
Darauf sein beiläufiger, spitzfindiger Kommentar:
Prof: “Das sind Sie als Informatiker ja schon gewohnt, in völliger Dunkelheit zu arbeiten …”
Mrz
22
2009
“Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.”
–Benjamin Franklin, 17.01.1706 – 17.04.1790
Mrz
21
2009
Am 1. März war ja bereits meteorologischer Frühlingsanfang. Passend dazu kletterten die Temperaturen schon auf Werte, knapp über der 10°C Marke. Selbst in dem sonst immer kaltem Ansbach konnte ich zum ersten Mal dieses Jahr zwischen meinen Vorlesungen ohne Jacke rumlaufen.
Heute ist nun auch kalendarischer Frühlingsanfang, was selbstverständlich viel Grund zur Hoffnung und guter Laune gibt. Aber geht es jetzt mit den Temperaturen so weiter wie in dieser Woche, oder fängt es wie gestern Abend, ab und zu wieder spontan an leicht zu schneein?
Diverse Wetterdienste versuchen uns die Stimmung zu verhageln und prognostizieren ein “Schluss mit Frühling”. Ein kräftiges Teif soll sich wieder über uns breit machen und eine Hand voll Schmuddelwetter mit sich bringen mitsamt entsprechenden Temperaturschwankungen. Von solchen Wettermodellen sollten wir uns aber nicht unsere gute Stimmung verderben lassen, es besteht ja schließlich die Aussicht auf einen warmen Sommer, wenn man den Bauernregeln glauben mag.
Mrz
20
2009
Mrz
19
2009
Veni, Vidi, Verdammt!

Ich, Andy, kam, sah, und traute meinen Augen nicht. Da ging man etliche Jahre auf die Realschule, dann nochmal zwei Jahre auf die Fachoberschule und dann sowas? Als würde es nicht ausreichen, dass ich bereits zwei Mal Betriebswirtschaft und Rechnungswesen komplett von Beginn auf lernen “durfte”, soll ich es jetzt ein weiteres Mal an meiner Hochschule lernen? Und das gleich mit 7 Semesterwochenstunden? Das würde einen zusätzlichen und fast schon unnützen Workload von mehr als knapp 14 Stunden pro Woche bedeuten. Nagut, es gibt für die Prüfungen zwar auch 5 und 3 Leistungspunkte, aber es ist fast schon etwas unsinnig…
Ich habe mir die Vorträge heute trotzdem einmal gegönnt und habe mit allen anderen zusammen bei der Urknalltheorie der BWR angefangen. Fürs Erste vielleicht doch nicht schlecht so ein kleiner Auffrischungskurs. Soweit dachte ich zumindest bis kurz Vorlesungsbeginn. Es sollte sich als ein “kleiner Auffrischungskurs” herausstellen…
Der Prof selbst und sein Skript für den Rechnungskreis I ist vorbildlich. In knappen, aber doch gut und viel
aussagenden Sätzen, erfährt man darin die Quintessenz des Rechnungswesens, aber auch nützliches Zusatzwissen das für den Kontext sehr brauchbar ist. Jedoch das Tempo in dem es vorgetragen und abgehandelt wird, ist rekordverdächtig und verdiehnt höchste Anerkennung. In den letzten 7 Jahren, in denen ich meine ganzen BWR und BWL Erfahrungen in der Schule gesammelt habe, hat sich doch auch bei mir einiges an Wissen über das Themengebiet angesammelt. Jedoch ist es zu bewundern, dass man ca. 2/3 davon innerhalb von einem Vormittag durchnehmen kann und schon als Prüfungsstoff bezeichnet. Auf der rechten Seite ein kleiner Auszug aus dem Skript. Ich habe wirklich respekt vor diesem Mann, nicht nur aufgrund seiner langjährigen Rechnungswesenabteilungsleiterkarriere bei einem der größten deutschen DAX-Unternehmen, schon alleine wegen seines umfangreichen Allgemeinwissens. Solche Profs wünscht man sich öfters.
Vom enormen Tempo hin- und hergerissen geönnten sich viele in den Folgeveranstaltungen erst einmal ein Päuschen.
Viel Produktives seitens des Plenums wurde nicht geleistet, wie man an meinen Aufzeichnungen (links) erkennen mag. ![]()
Grundsätzlich sollte in der Lehrveranstaltung über Kommunikatiosntechniken gesprochen werden. Haben wir eigentlich auch zuhauf, nur nicht im Dialog mit dem Broadcaster (Prof) sondern mit unserem Nachbar-Broadcaster.
Hat aber letztendlich jeder mit Humor genommen, selbst der Prof, was er gleich spontan als anschauliches Beispiel in seinen Vortrag eingebaut hat. Das nenn’ ich mal Improvisationsgeschick.
Mrz
19
2009
Wer kennt das nicht? Es gibt Momente im Leben in denen man sich umgehend an einen anderen Ort wünscht oder gar nicht erst aufgestanden zu sein.
Was kann man aber wirklich in solchen Situationen machen, in denen man auf eine Einbahnstraße geraten ist, auf der es absolut kein Zurück mehr gibt? Man sieht was für ein Hindernis vor einem liegt und es scheint schier unüberwindlich und sehr kräftezehrend, wenn man den Versuch unternimmt es zu überwinden. Soll man das ganze dann einfach so miterleben und kommen lassen wie es kommt oder kann und sollte man etwas unternehmen, damit dieses niederschmetternde Hindernis nicht mehr ganz so unüberwindlich ist?
Ich für meinen Fall habe schmerzlich selbst erfahren müssen, dass es im Leben Abschnitte und Einschnitte gibt die man als involvierter Mensch so gut wie gar nicht beeinflussen kann. Es ist schon eine Art Schicksalssache. Welche den Anschein hat, als wäre der weitere Verlauf vorgegeben. Doch der Verlauf scheint aber keinen vorab festen “Plan” zu haben. Es sind immer wieder Wege offen, die eingeschlagen werden können, die aber von niemanden sicher im Voraus bestimmt und vorausgesagt werden können. Es gibt immer den fatalen und schlimmsten Ausgang einer Geschichte. Es gibt allerdings auch Wege in denen der Verlaufsprozess eine “Pause” einlegt und weitere Zeit “spendiert”. Man sollte aber keinesfalls eine Blockiermethode anwenden, in der man selbst alles verdrängt und aufschiebt!
Denn diese Zeit sollte man sinnvoll nutzen und sich von nichts blenden lassen. Denn Zeit in Verbindung mit Gesundheit ist das Kostbarste was man besitzen kann. Man sollte beides auf keinen Fall unachtsam verschwenderisch wegwerfen, denn dies sind die einzigen Güter auf der Welt, die man sich mit keinem Geld erkaufen kann.
Auch ich habe in den vergangen Jahren versucht die spendierte Zeit möglichst gut zu nutzen. Leider ist es mir nicht immer gelungen, aber es hat mich an Erfahrungen bereichert. Man sollte nicht unbedingt mit verschlossenen Augen, Verstand und Herzen durch die Zeit gehen, es bringt letztendlich bei der “Endabrechnung” nur noch mehr Negatives mit sich.
Ein weißer Mensch hat mal vor laanger Zeit etwas sehr schlaues gesagt:
Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.
–Benjamin Franklin, 17.01.1706 – 17.04.1790
Mrz
19
2009
Silbermond – Irgendwas bleibt
Mrz
18
2009
7.20 Uhr Ortszeit – Wir befinden uns im Jahr 2009 n. Chr.
Ganz Mittelfranken ist vom Morpheus’ Schleier der Träume in Bann gehüllt und überall ist es schön friedlich ruhig. Überall?
Nein! In einem einsamen Zimmer, 50 km vor den Toren Ansbachs leistet ein Wecker der angenehmen Stille erfolgreich Widerstand. Er reißt einen unschuldig schlummernden Studenten aus dem Schlaf. Der sonst fröhliche und agile Student fürchten sich eigentlich nur vor einem – dass ihm nach dem Aufstehen der Himmel auf den Kopf fällt.
Doch zum Glück behält er auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf. Mit einer routinierten Handbewegung wird der feindlich gesinnte Wecker außer gefecht gesetzt.
7.40 Uhr Ortszeit – Von leichtem Zeitdruck geplagt macht sich der Student auf den Weg ein schnelles Frühstück zu sich zu nehmen.
Pünktlich um 8.24 Uhr steigt er aber gerade noch rechtzeitig in die S-Bahn Richtung Nürnberg ein. Zum ersten Mal tritt er unerschrocken, zusammen mit seinem furcht- und lustlosen Kommilitonen, die experimentelle Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Ansbach an. Eine Reise, die mit einem ungewissem Ausgang und ungewisser Reisezeit für beide zur Herausforderung werden soll.
Diese Reise sollte aber erst der Anfang sein. Auf den Campus erwarten die beiden bereits die sadistisch veranlagten Lehrmeister. Diese haben für heute grausames geplant. Ihr hinterhältiger Plan beinhaltet einen dreistündigen Leidensweg in der Folterkammer des Schreckens. Dort sollen sie solange mit der erzfeindlichen Sprache – Englisch, wer hätte es gedacht – gepeinigt werden.
Zu allem Unglück kennen Studenten keinen Schmerz und werden deswegen weiter gebracht in die immer dunklen Räume des dunklen Lords … ähm Cäsars. Dieser erwartet sie bereits mit einem hämischen lachen und erheitert verzogenen Miene. Für die nächsten 150 Minuten hat dieser sich einige qualvolle Taten überlegt. Vom Streichen der Pause bishin zu zehn Seiten Skript, welche durchgeabreitet und in Java-ProgrammCode umgesetzt werden müssen…