Archive for Mai, 2009

Hier treffen sich zwei Ausnahmestimmen von Cassandra Steen (formals Glashaus) und Adel Tawil (Ich + Ich). Beide Stimmtalente sind als musicDuo in ihrer gemeinsamen Singel “Stadt” fast unschlagbar. Die Melodie beginnt zum Einstieg mit einem kleinen immer lauter werdenden Crescendo und wir in den folgenden drei Minuten von einem straighten, aber satten Trommel-Beat zum Höhepunkt geleitet.

Dieser Song zieht nicht nur in Bann wegen der furiosen Melodie, sondern auch der Songtext hat einen sehr tiefgehenden Sinn. Schaut man sich dazu noch die herrlichen Bilder im Musikvideo dazu an, so ist unschwer zu erkennen, das wir dieses Duo in den nächsten Wocher sicher auf  Top Plätzen der Charts finden werden. Nicht umsonst verspricht Cassandra Steen im Refrain:

Ich baue eine Stadt für dich, aus Glas und Gold und Stein. Und jede Strasse, die hinaus führt, führt auch wieder rein. Ich baue eine Stadt für dich … und für mich.

Eins ist sicher, dieser Song ist definitiv furios bis zum Ende und hat eine  etwas rätselhaft angehauchte Komponente. Wie soll man es einschätzen? Was ist das? Positive Utopie? Hemmungslose Gefühlsoffensive? Monumentaler Kitsch? Schaut und hört ihn euch auf jeden Fall  selbst an und urteilt selbst!

Eins ist ganz sicher: Einer der ungewöhnlichsten Pop-Songs der letzten Jahre! (Vielleicht der nächste Sommerhit 2009?)

Lyrics:
“Es ist so viel soviel zu viel
überall Reklame
Zuviel Brot und zuviel Spiele
das Glück hat keinen Namen

Alle Straßen sind befahren
in den Herzen kalte Bilder
keiner kann Gedanken lesen
da Klima wird milder

Ich bau ne Stadt für dich
aus Glas und Gold und Stein
und jede Straße die hinaus führt
führt auch wieder rein
ich bau eine Stadt für dich
und für mich

keiner weiß mehr wie er aussieht
oder wie er heißt
alle sind hier auf der Flucht
die Tränen sind aus Eis

es muss doch auch anders gehen
so geht das nicht weiter
wo find ich Halt, wo find ich Schutz
der Himmel ist aus Blei hier

ich geb keine Antwort mehr
auf die falschen Fragen
die Zeit ist rasend schnell verspielt
und das Glück muss man jagen

Ich bau ne Stadt für dich
aus Glas und Gold und Stein
und jede Straße die hinaus führt
führt auch wieder rein
ich bau eine Stadt für dich
und für mich
Ich bau ne Stadt für dich
aus Glas und Gold und Stein
und jede Straße die hinaus führt
führt auch wieder rein
ich bau eine Stadt für dich
und für mich

eine Stadt in der es keine Angst gibt
nur Vertrauen
wo wir die Mauern aus Gier und Verächtlichkeit abbauen
wo das Licht nicht erlischt
das Wasser hellt
und jeden Morgengrauen und jeder Traum sich lohnt
und wo jeder Blick durch Zeit und Raum in unsre Herzen fließt

Ich bau ne Stadt für dich
aus Glas und Gold und Stein
und jede Straße die hinaus führt
führt auch wieder rein
ich bau eine Stadt für dich
und für mich”

Nachgedacht

Author: Andy

blume-gelbJeder hat schon einmal über diese Frage nachgedacht. Nicht jeder hat sofort eine Antwort darauf finden wollen oder können. Letztendlich wird jedoch jeder die Antwort finden und bei jedem wird die Antwort auch die selbe sein.

Wie diese Frage lautet?Ganz einfach, es ist die Frage über die jeder schon seit jungen Jahren grübelt:

“Muss ich sterben?”

Die Zeit ist rasent schnell verspielt – und deswegen sollte man jeden Augenblick genießen und nicht sinnlos wegwerfen.

Doch auch jeder Tod hat einen Sinn, auch wenn wir es nicht vermögen zu erkennen. Oftmals wird derjenige von einem schweren Leiden erlöst, das ihm schon seit langer Zeit zu schaffen macht. Die Zurückbleibenden jedoch haben oftmals nicht die Einsicht, dass der Verlauf, wie er geendet hat, einfach von vornherein vorbestimmt ist. Die Trauer nimmt oft überhand und verdeckt die Tatsachen durch Fragen “Warum ausgerechnet diese Person?”, “Warum jetzt?”

In diesem Fall, wie ich ihn die letzten Wochen und Jahre erlebt habe, zeigt mir, dass es für die betroffenen Personen eine wahrliche Erlösung ist, endlich loslassen zu können. Ein jahrzehntelanger Kampf gegen unterschiedlichste Erkrankungen ist heute morgen um fast genau 8.00 Uhr ganz friedlich und leise und ohne Schmerzen zu Ende gegangen. Jahrzehnte lange Schmerzen, Lähmungen und Krämpfe nach unzähligen Schlaganfällen, Durchblutungsstörungen, Herzproblemen und vieles mehr sind durchgestanden. Weltkriege und Vertreibungen aus der Heimat sind überlebt und überstanden worden, so wie Drangsaleien einiger Märtyrrer durchstanden. Sogar die älteste aller ihrer Geschwister ist sie geworden. Sehr früh ist auch ihr Ehemann Hermann von ihr gegangen (1975). Nachdem dann vor knapp 18 Jahren ihr zweiter Sohn gestorben ist, lies sie sich auch davon nicht unterkriegen, und ist trotzdem immer tapfer und stark geblieben und hat Allem wacker getrotzt.

Jedoch nach über 85 Jahren solcher, auch zum Teil tief treffender,  Erfahrungen, hat der qualvolle Kampf ein Ende genommen.

crossIch hoffe für dich, dass es dir da wo du jetzt bist, besser geht und du endlich bei deiner restlichen Familie und deiner großen Liebe sein kannst. Du wirst uns nie in Vergessenheit geraten! Mögen die Posaunen für dich laut erklingen und bis in die Ewigkeit spielen.

Ruhe in Frieden Oma ! (* 22. März 1924 in Klantendorf (CZE ehem. SDD) ; † 26. Mai 2009 in Roth)

Ewige Ruhe schenke ihr, o Herr!
Und das ewige Licht leuchte ihr!
Lasse sie ruhen in Frieden.

Mal wieder titelt es wie wild durch viele Zeitungen:

“Kokain in Red-Bull-Cola – Verkaufsverbot in Hessen”

Das Getränk, welches mit dem original RedBull nur den Hersteller und den unikaten Festivaltoilettengeschmack  gemeinsam hat, soll in ganz Deutschland nicht mehr verkauft werden dürfen. Bis jetzt wurden alle Dosen aus den Supermarktregalen abgezogen.

Der Grund dafür gibt die Lebensmittelaufsicht. Diese fand bei Analysen Spuren von Kokain in der luftig-leichten Partygetränkmischung. Das beigemischte Cocablatt-Extrakt verursacht die Nachweisbarkeit von Kokain und verleiht somit wirklich “Flüüüüügel”.

Somit sei das Getränk kein Lebensmittel mehr, sondern falle unter das Betäunungsmittelgesetzt und benötige eine speziell gesonderte Zulassung.

Eine Gefahr für die Gesundheit soll es angeblich nicht geben, so zumindest die “Experten”, die mal wieder keiner namentlich kennt. Betrachtet man hingegen die vielen Jugendlichen die sich das Zeug nicht Dosenweise, sonder schon Palettenweise auf Partys einschütten und am nächsten Tag ein dementsprechend verwaschenen Gesichtsausdruck haben, könnte man die Behauptung als wirklich wahr ansehen. Der Hersteller wehrt sich gegen diese Aktion mit der Behauptung, dass in allen anderen auf den Markt befindlichen Cola-Sorten ebenfalls die gleichen Spuren enthalten seien.

Aber mal ganz ehrlich, wen intressiert das überhaupt, ob in so einer gelben Pisse im Wert eines Goldbarrens nun Kokain enthalten ist oder nicht?

Will Seat in seinem neuen Werbespot für den Seat Exeo uns dazu bringen nach Ithaca in New York zu reisen?
Wo liegt dieses Ithaka überhaupt?
Was sollen wir dort dann überhaupt machen?
Wer denkt sich überhaupt solch einen Werbetext aus?

(Falls jemand allergisch auf pädagogisch wertvolle Inhalte reagierne sollte, dann ist es besser an dieser Stelle mit dem Lesen zu stoppen!) ;-)

Ein paar einfache Fragen kann man ja vorab schon mal beantworten, wie z.B. das dieser “Werbetext” ein Gedicht aus dem 18. Jahrhundert stammt und der Feder von Konstantinos Kavafis entsprungen ist. Das ganze Gedicht clever, für den Werbespot, zusammen geschnitten hat dann jedoch eine Marketingagentur. Das Ithaka lediglich ein imaginärer Ort ist wird auch sehr bald klar, wenn man das gesamte Gedicht vorliegen hat.

Insgesamt soll der Text zum Nachdenken über die Ursachen der Krisen unter eine philosophischen Blickwinkel anregen.

Was zeichnet jenes Ithaka aus, welches das eigene Handeln motiviert?
Es scheint, als sei diese Frage bei vielen Menschen unbeantwortet geblieben. Das Anhäufen von Reichtum für das eigene Wohlgefühl führt auf einen Weg, der keines Ziels bedarf.  Hier ist der Weg tatsächlich das Ziel. Glücklich wird man meist auf einem solchen Weg jedoch nicht. Wirtschaftlich sinnvoll ist er, wie man an der momentanen Weltwirtschaftskrise  sieht, ebenfalls nicht.
Kavafis hat Recht. Reichtümer anzuhäufen ist als Teil des Weges erstrebenswert. Als Ziel ist Besitztum hingegen ein ungeeignetes Maß.

Also, was ist dein Ithaka?


Ithaka
Brichst du auf gen Ithaka,
wünsch dir eine lange Fahrt,
voller Abenteuer und Erkenntnisse.
Die Lästrygonen und Zyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Lästrygonen und Zyklopen,
dem wütenden Poseidon wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.

Wünsch dir eine lange Fahrt.
Der Sommermorgen möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
In nie zuvor gesehene Häfen einfährst;
Halte ein bei Handelsplätzen der Phönizier
Und erwirb die schönen Waren,
Perlmutter und Korallen, Bernstein, Ebenholz
Und erregende Essenzen aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Essenzen,
besuche viele Städte in Ägypten,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.

Immer halte Ithaka im Sinn.
Dort anzukommen ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Jahre;
Und alt geworden lege auf der Insel an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass Ithaka dir Reichtum gäbe.

Ithaka gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.

Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, Ithaka betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, in solchem Maße erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die Ithakas bedeuten.

Happy Birthday!

Author: Andy

VIELEN DANK AN ALLE GRATULANTEN!

NorwegenHeute Nacht wurde für den 23-jährigen Alexander Rybak beim Eurovision Song Contest 2009 sein eigenes Märchen war. Er gewann den Wettbewerb mit alle Rekortzahlen, was es dort nur zu erreichen und in der gesamten Geschichte des Eurovision Song Contests je zu schlagen gab.

Mit seiner Gesamtpunktzahl von 387 Punkten brach er den bisherigen Rekord von 292 Punkten der finnischen Band Lordi aus dem Jahr 2006. Gleichzeitig erhielt er mit 9,43 von den 41 anderen Mitbewerbern die höchste Durchschnittspunktzahl aller Zeiten und erreichte den bis dahin größten Abstand zum Zweitplatzierten. Die nach dem Finale veröffentlichen Zahlen zum Halbfinale zeigen, dass er dies bereits mit durchschnittlich 11,17 Punkten gewonnen hatte.

Es ist also mehr als nur ein Märchen und Traum für ihn war geworden.

"I'm in love with a fairytale, even though it hurts
'Cause I don't care if I loose my mind
I'm already cursed
[...]
But no one else could lift me high above"

Während viele deutsche Zeitungen wieder mal groß anprangern, ob Deutschland überhaupt noch teilnehmen soll am Song Contest (dieses mal wieder 20. Platz), gönne ich es dem jüngen Künstler aus vollen Zügen, der seine “Siegeshymne” selbst komponiert und auf der Bühne perfekt ausgelebt hat.

Das Ganze ist eigentlich ein Weckruf an Deutschland, welcher hierzulande natürlich total negativ aufgefasst und interpretiert wird. Der  Sieg des jungen, und unerfahren Alexanders, zeigt doch eindeutig, dass man kein Stefan Raab, kein Ralph Siegel oder sonst noch so hoch angesehener  Komponist sein muss um Massen wirklich begeistern zu können – mit nur einer einzigen simplen Melodie und dem besondern Touch einer Fidel!

Man muss schon gar nicht auf das Motto “Sex sells” setzen und eine billige Lustdame im Auftritt unterbringen. Dafür ist der 20. Platz eigentlich noch viel zu gut. Wer so etwas bringt, zeigt doch eindeutig das er verzweifelt ist und nichtwirklich innovativ sein kann. Mal ganz davon abgesehen, dass derjenige absolut keine Ahnung davon hat, was “Musik” wirklich bedeutet.

Ihr Deutschen Langweiler nehmt euch doch endlich mal ein Beispiel an den nordischen Siegerländern und geht das ganze mit Herz und Leidenschaft zur Musik an und nicht mit irgendwelchen sonstigen schwachsinnigen Hintergedanken. Jeder Mensch merkt es schon im Unterbewusstsein, dass Alexander Rybak ein Vollblutmusiker ist und schaut euch dazu mal unseren diesjährigen US Import mit dem Sixpack an. Zeugt sein Auftritt wirklich von der Liebe zur Musik oder eher von der Liebe zum Fitnessstudio?

Also hört endlich auf  ständig rumzuflennen, und macht Musik aus purer Freude zur Musik und natürlich auch um Massen damit begeistern zu können und nicht um ein geldgieriges Plattenlabel befriedigen zu können!

100% Ferienreif

Author: Andy

100% Ferienreif

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Offiziell sinds bis zum Ferienstart “nur” noch 14 Tage und absolut alles und alle stehen Kopf …

ferien

Falls du Probleme haben solltest das zu lesen, dann brauchst du noch keine Ferien! Alternativ kannst du dir ja auch einen Spiegel von Mutti ausleihen … ;-)

Dreckstool – Lexware

Author: Andy

Dieses ver**** be**** unglaublich ********* ******* ***** ****** ******** ********* **** *** fu** Lexware Office Pro …

Bevor ich mich hier noch zu nett über dieses überaus *********** Programm äußere, ziehe ich es vor ein Zitat anzubringen:

“www.dreckstool.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, den genervten Nutzern allerlei verbreiteter Computer-Programme ein Forum zu bieten, in dem sie ihrem Ärger über diese Tools Luft machen können. Durch einfachen Klick auf den “Dreckstool!”-Button in unserer Hitliste kann dem betreffenden Produkt die persönliche Missgunst mitgeteilt werden, wodurch es automatisch einen Punkt weiter nach oben in der Liste der schlechtesten Tools aller Zeiten steigt.”

dreckstool

Und während ihr das hier lest, drücke ich noch ein paar mal auf den Button… sche*** Dreckstool da ey … *Button drück*

Dreckstool Lexware

Ich kann nur jedem Empfehlen, der auch nur etwas von seinen Grundrechten behalten möchte, soll diese Petition mitzeichnen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Es werden insgesamt 50.000 Mitzeichner benötigt!