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2009
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Jul
24
2009
Heute mal aus purer Langeweile über die www.bild.de gesurft und dabei diesen Artikel auf der Startseite gefunden.
Betrachtet man das Ganze so, dann stellt sich für mich ernsthaft die Frage, für wie unterbelichtet die Bildzeitung ihre Leser wirklich hält …
Jul
17
2009
Nach der Prüfungsvorbereitungsstunde auf dem Campus:
Andi: “Habt ihr schon ‘The Hangover’ gesehen? Voll geil der Film …”
Ich: “Der läuft doch erst nächste Woche an.”
Jun
18
2009

Heute werde ich meinen Gutschein einlösen, den ich zum 21. Geburtstag geschenkt bekommen habe (s.o.).
Bin schon total gespannt was das wird und wie die Ergebnisse am Ende aussehen werden. Ich werde auf jedenfall Berichten, so stay tuned!
Jun
16
2009
Das die Jungs von Windows schon immer unfair waren, hat mitlerweilen ja schon jeder mitbekommen. Das sies immernoch sind, dürfte wohl auch noch allen bewusst sein. In den USA werden die Redmonder sogar ziemlich direkt.
Appel hat seit gut 3 Jahren eine Werbekampagne laufen, die genau das herausfordert. Allerdings verpackt Appel seine an Microsoft gerichteten Botschaften geschickt unter dem Akronym “I’m a PC” und greift somit Microsoft und seine Produkte nicht direkt an. Microsoft hingegen geht gleich in die Vollen und versagt schon beim ersten Startversuch, wie gewöhnlich. Sie bringen es einfach nicht auf die Reihe in ihrem eigenen Spot ihre eigenen Produkte möglichst gut zu präsentieren. Stattdessen zerren sie irgendwelche Leute vor die Kamera, die behaupten sie seien Windowsuser.
Seit 2006 schickt der angebissene Apfel nun schon die Werbespots über die Flimmerkiste, die hier in Deutschland aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht gesendet werden dürfen. Vielen Internetusern sind die Spots aber trotzdem ein Begriff, da sie auf ihre parodische Art und Weise Microsoft und die selbstproduzierten Probleme mit Windows Vista aufs Kron nimmt und kräftigst durch den Kakao zieht.
Wer diese Kampagne nicht kennen sollte, muss unbedingt einen Klick hierauf werfen: http://www.apple.com/getamac/ads
Um euch das volle Ausmaß der (Microsoft-)Werbekatastrophe zu verdeutlichen, habe ich alle drei Spots mal verlinkt (siehe unten). Man merkt ganz deutlich, dass Microsoft die Idee hinter der Get a Mac Spots nich
t verstanden hat. Get a Mac bezieht sich nicht darauf, dass der Mann einen Mac benutzt, sondern einen Symbolisiert…
Ganz klar: Trash It!!
Auch wenn ich sonst nicht ein großer Beführworter von Apple bin, hierbei muss ich ihnen wirklich zu einer echt gelungen Kampagne gratulieren. Weiter so!
Jun
15
2009
Bei der neuen Version von Dropbox ist es keinesfalls übertrieben zu sagen: “It just works!”.
Clever vereinigt mit der Möglichkeit sensible Daten mit Hilfe von “encfs” vor neugierigen Blicken und Geschwistern zu schützen, gibt es endlich eine Lösung, die auch jeder DAU versteht und verwenden kann.
Einer der vielen großen Vorteile von Dropbox ist, dass es sowohl auf Linux, Mac und Windows funktioniert.
Man bekommt bei der Erstanmeldung ein Dropbox-Konto mit einem Freespace der augenblicklich 2 GB umfasst. Je nachdem wie viele neue Benutzer man wirbt, kann man diesen auf bis zu 3 Gb ausbauen.
Über diesen Account kann man dann alle Daten synchronsieren die man so benötigt. Dropbox ist auch somit auch gut geeignet für den Einsatz als collaborative Software.
Die Installation ist selbst unter Linux kinderleicht. Dropbox funktioniert dabei äußerst zuverlässig. Im Vergleich zu anderen Lösungen synchronisiert das Programm die Daten mit einem Server. Was einigen dabei sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass der Hersteller Evenflow Inc. Zugriff auf sensible Daten erlangen kann. Dies lässt sich jedoch durch den Einsatz eines Verschlüsselungsprogramms wirkungsvoll umgehen. Der Dropbox-GUI-Client ist unter der GPL veröffentlicht, während es die Software, die mit dem Server kommuniziert, nur binär gibt.
Im Konto erscheinen alle registrierten Rechner – die Daten zwischen ihnen synchronisiert der Server zukünftig vollautomatisch. Kein Zutun seitens des Benutzers ist dafür notwendig. Arbeiten man auf einer Reise offline und schließen den Laptop daheim wieder an das Netzwerk an, so läuft die Synchronisation unbemerkt – wie in allen Fällen – im Hintergrund ab.
Die hochgeladenen Daten werden im selben Augenblick auf allen anderen eingeloggten Rechner synchronisiert und stehen ab diesem Moment auch auf diesen zur Verfügung.
Die Datenfreigabe funktioniert aber nicht nur zwischen den eigenen Computern, sondern klappt auch genial einfach unter anderen Dropbox-Benutzern.
Ein paar kleine Schönheitsfehler hat aber leider auch dieses Programm. Trotzdem sind diese Markel aber nicht niederstreckend für Dropbox und wird zur Zeit auch von den Entwicklern bemerkenswert gut in Angriff genommen.
Ein kleiner Schönheitsfehler stellt momentan noch das Löschen von Daten dar. Man kann Daten nur permanent vom Server löschen, wenn man dies über einen kleinen Umweg über das Webinterface authorisiert bestätigt. Das Feature ist aber unter Umständen schon in der nächsten Version integriert.
Trotzdem: Wer schon immer nach einer einfachen Synchronisationslösung gesucht hat, wird bei Dropbox mit Sicherheit fündig.
Wer seine Daten unter Linux gerne verschlüsselt an Dropbox weitergeben möchte, dem habe ich hier ein kleines Tutorial zusammengeschrieben:
Unter Ubuntu wird ab der Version 9.10 ein vollständig verschlüsselter Ordner von Anfang mit ausgeliefert. Die Software, die dahinter stecken wird, nennt sich “encfs”. Dabei handelt es sich um einen im Userspace laufenden Dateisystem-Container. In der aktuellen version von Ubuntu ist encfs schon beinhaltet, allerdings in der Standartinstallation deaktiviert. So kannst du dein (Ubuntu-)Linux nachrüsten:
sudo apt-get install encfs fuse-utils modprobe fuse adduser USER fuse
Nun musst du noch den Dropbox-Ordner verschlüsseln. Dazu erstellt man ein Verzeichnis, welches später die nicht verschlüsselten Daten enthält:
mkdir /home/USER/Privat
Jetzt noch das verschlüsselte Dateisystem erstellen und einhängen:
encfs /home/USER/Dropbox/Privat /home/USER/Privat
Das Verschlüsselungsverfahren ist ganz nach dem Grad deiner Angst vor dem umherschleichenden Datenklau zu wählen. Normal reicht auchs chon der Standardmpdus aus. Ganz sensible Daten solltest du Den “Paranoid-Modus” wählen. Ebenso solltest du dir das Passwort verdamtm gut merken, denn ohne das kann man die Daten nie mehr wiederherstellen.
Dateien die sich vor der Verschlüsselung unter /home/USER/Dropbox/Privat befanden verschlüsselt encfs nicht nachträglich, es ist daher ratsam, wichtige Ordne von Anfang an zu schützen.
Ab jetzt überträgt Dropbox deine Daten nur noch verschlüsselt auf die Server. Die unverschlüsselten Daten befinden sich zukünftig unter /home/USER/Privat .