Archive for the ‘Nachgedacht’ Category

Think about it

Author: Andy

Musicfolder“If you enter this world
knowing you are loved and you leave this world knowing the same,
then everthing that happens in between can be dealt with.”

“I wake up from dreams and go “Wow, put this down on paper.”
The whole thing is strange. You hear the words, everything is right there in front of your face …”

- MJ (1958-2009)


Life is a Song

Author: Andy

” I think, it doesn’t care where the composer comes from or what the animations look like, what really matters is this deep feeling, the video shows us.
I think it shows us, what the word “time” means, and the happy or sad things in the life of a human being. “

” It’s not a song, it’s a piece all of you! Learn the difference. Clarity doesn’t have vocals does it. “

Update 6.6.09: Titel: “Comptine D’un Autre Ete L’apres Midi” von Yann Tiersen aus dem Film “Die fabelhafte Welt der Amélie”.

Wusstest du schon, dass …

… ein einziges Google ClusterWusstest du schon?Google Cluster

… für jede Google Suchanfrage die du über Google stellst…

CO2 Produktion12,36 Gramm CO2 an die Umwelt abgibt (laut externer Kalkulationen)? Detaileirte Berechnung

The real FactNun hat der Riese Google sein Geheimnis gelüftet und ist mit konkreten Zahlen und Fakten an die Öffentlichkeit getreten. Die Summe aller Server von knapp Google Data Center umfassen die Menge an Rechenpower, die von unwissenden externen “Experten” bis vor Kurzem noch geschätzt wurde. Nachdem Google diese unglaublichen Zahlen bekannt wurden, wurde aber auch im selben Schritt klar, dass Google effizienter Arbeitet als man sich erträumen konnte. VergleicheDie 2,36g Co2 der “Experten” waren um den Faktor 10 zu hoch für den tatsächlichen Verbrauch einer Google Suchanfrage, worauf Google folgende Eintrag gebloggt hat:

Die eigens für Google speziell gefertigte Rechenzentrumshardware und RW-Technik, auf den Google selbstverständlich Patente besitzt, ist ebenso erstaunlich, wie auch das Konzept der “mobilen” Data Center in Frachtcontainern.

Wers nicht glauben mag was für Einfluss Google hat, kann sich von der effizienten Technik gerne selbst überzeugen:

Nachgedacht

Author: Andy

blume-gelbJeder hat schon einmal über diese Frage nachgedacht. Nicht jeder hat sofort eine Antwort darauf finden wollen oder können. Letztendlich wird jedoch jeder die Antwort finden und bei jedem wird die Antwort auch die selbe sein.

Wie diese Frage lautet?Ganz einfach, es ist die Frage über die jeder schon seit jungen Jahren grübelt:

“Muss ich sterben?”

Die Zeit ist rasent schnell verspielt – und deswegen sollte man jeden Augenblick genießen und nicht sinnlos wegwerfen.

Doch auch jeder Tod hat einen Sinn, auch wenn wir es nicht vermögen zu erkennen. Oftmals wird derjenige von einem schweren Leiden erlöst, das ihm schon seit langer Zeit zu schaffen macht. Die Zurückbleibenden jedoch haben oftmals nicht die Einsicht, dass der Verlauf, wie er geendet hat, einfach von vornherein vorbestimmt ist. Die Trauer nimmt oft überhand und verdeckt die Tatsachen durch Fragen “Warum ausgerechnet diese Person?”, “Warum jetzt?”

In diesem Fall, wie ich ihn die letzten Wochen und Jahre erlebt habe, zeigt mir, dass es für die betroffenen Personen eine wahrliche Erlösung ist, endlich loslassen zu können. Ein jahrzehntelanger Kampf gegen unterschiedlichste Erkrankungen ist heute morgen um fast genau 8.00 Uhr ganz friedlich und leise und ohne Schmerzen zu Ende gegangen. Jahrzehnte lange Schmerzen, Lähmungen und Krämpfe nach unzähligen Schlaganfällen, Durchblutungsstörungen, Herzproblemen und vieles mehr sind durchgestanden. Weltkriege und Vertreibungen aus der Heimat sind überlebt und überstanden worden, so wie Drangsaleien einiger Märtyrrer durchstanden. Sogar die älteste aller ihrer Geschwister ist sie geworden. Sehr früh ist auch ihr Ehemann Hermann von ihr gegangen (1975). Nachdem dann vor knapp 18 Jahren ihr zweiter Sohn gestorben ist, lies sie sich auch davon nicht unterkriegen, und ist trotzdem immer tapfer und stark geblieben und hat Allem wacker getrotzt.

Jedoch nach über 85 Jahren solcher, auch zum Teil tief treffender,  Erfahrungen, hat der qualvolle Kampf ein Ende genommen.

crossIch hoffe für dich, dass es dir da wo du jetzt bist, besser geht und du endlich bei deiner restlichen Familie und deiner großen Liebe sein kannst. Du wirst uns nie in Vergessenheit geraten! Mögen die Posaunen für dich laut erklingen und bis in die Ewigkeit spielen.

Ruhe in Frieden Oma ! (* 22. März 1924 in Klantendorf (CZE ehem. SDD) ; † 26. Mai 2009 in Roth)

Ewige Ruhe schenke ihr, o Herr!
Und das ewige Licht leuchte ihr!
Lasse sie ruhen in Frieden.

Will Seat in seinem neuen Werbespot für den Seat Exeo uns dazu bringen nach Ithaca in New York zu reisen?
Wo liegt dieses Ithaka überhaupt?
Was sollen wir dort dann überhaupt machen?
Wer denkt sich überhaupt solch einen Werbetext aus?

(Falls jemand allergisch auf pädagogisch wertvolle Inhalte reagierne sollte, dann ist es besser an dieser Stelle mit dem Lesen zu stoppen!) ;-)

Ein paar einfache Fragen kann man ja vorab schon mal beantworten, wie z.B. das dieser “Werbetext” ein Gedicht aus dem 18. Jahrhundert stammt und der Feder von Konstantinos Kavafis entsprungen ist. Das ganze Gedicht clever, für den Werbespot, zusammen geschnitten hat dann jedoch eine Marketingagentur. Das Ithaka lediglich ein imaginärer Ort ist wird auch sehr bald klar, wenn man das gesamte Gedicht vorliegen hat.

Insgesamt soll der Text zum Nachdenken über die Ursachen der Krisen unter eine philosophischen Blickwinkel anregen.

Was zeichnet jenes Ithaka aus, welches das eigene Handeln motiviert?
Es scheint, als sei diese Frage bei vielen Menschen unbeantwortet geblieben. Das Anhäufen von Reichtum für das eigene Wohlgefühl führt auf einen Weg, der keines Ziels bedarf.  Hier ist der Weg tatsächlich das Ziel. Glücklich wird man meist auf einem solchen Weg jedoch nicht. Wirtschaftlich sinnvoll ist er, wie man an der momentanen Weltwirtschaftskrise  sieht, ebenfalls nicht.
Kavafis hat Recht. Reichtümer anzuhäufen ist als Teil des Weges erstrebenswert. Als Ziel ist Besitztum hingegen ein ungeeignetes Maß.

Also, was ist dein Ithaka?


Ithaka
Brichst du auf gen Ithaka,
wünsch dir eine lange Fahrt,
voller Abenteuer und Erkenntnisse.
Die Lästrygonen und Zyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Lästrygonen und Zyklopen,
dem wütenden Poseidon wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.

Wünsch dir eine lange Fahrt.
Der Sommermorgen möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
In nie zuvor gesehene Häfen einfährst;
Halte ein bei Handelsplätzen der Phönizier
Und erwirb die schönen Waren,
Perlmutter und Korallen, Bernstein, Ebenholz
Und erregende Essenzen aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Essenzen,
besuche viele Städte in Ägypten,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.

Immer halte Ithaka im Sinn.
Dort anzukommen ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Jahre;
Und alt geworden lege auf der Insel an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass Ithaka dir Reichtum gäbe.

Ithaka gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.

Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, Ithaka betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, in solchem Maße erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die Ithakas bedeuten.

Happy Birthday!

Author: Andy

VIELEN DANK AN ALLE GRATULANTEN!

Jasper – HDL Song

Danke für den Hinweis Marco.

“Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.”
–Benjamin Franklin, 17.01.1706 – 17.04.1790


Wer kennt das nicht? Es gibt Momente im Leben in denen man sich umgehend an einen anderen Ort wünscht oder gar nicht erst aufgestanden zu sein.

Was kann man aber wirklich in solchen Situationen machen, in denen man auf eine Einbahnstraße geraten ist, auf der es absolut kein Zurück mehr gibt? Man sieht was für ein Hindernis vor einem liegt und es scheint schier unüberwindlich und sehr kräftezehrend, wenn man den Versuch unternimmt es zu überwinden. Soll man das ganze dann einfach so miterleben und kommen lassen wie es kommt oder kann und sollte man etwas unternehmen, damit dieses niederschmetternde Hindernis nicht mehr ganz so unüberwindlich ist?

Ich für meinen Fall habe schmerzlich selbst erfahren müssen, dass es im Leben Abschnitte und Einschnitte gibt die man als involvierter Mensch so gut wie gar nicht beeinflussen kann. Es ist schon eine Art Schicksalssache. Welche den Anschein hat, als wäre der weitere Verlauf vorgegeben. Doch der Verlauf scheint aber keinen vorab festen “Plan” zu haben. Es sind immer wieder Wege offen, die eingeschlagen werden können, die aber von niemanden sicher im Voraus bestimmt und vorausgesagt werden können. Es gibt immer den fatalen und schlimmsten Ausgang einer Geschichte. Es gibt allerdings auch Wege in denen der Verlaufsprozess eine “Pause” einlegt und weitere Zeit “spendiert”. Man sollte aber keinesfalls eine Blockiermethode anwenden, in der man selbst alles verdrängt und aufschiebt!

Denn diese Zeit sollte man sinnvoll nutzen und sich von nichts blenden lassen. Denn Zeit in Verbindung mit Gesundheit ist das Kostbarste was man besitzen kann. Man sollte beides auf keinen Fall unachtsam verschwenderisch wegwerfen, denn dies sind die einzigen Güter auf der Welt, die man sich mit keinem Geld erkaufen kann.

Auch ich habe in den vergangen Jahren versucht die spendierte Zeit möglichst gut zu nutzen. Leider ist es mir nicht immer gelungen, aber es hat mich an Erfahrungen bereichert. Man sollte nicht unbedingt mit verschlossenen Augen, Verstand und Herzen durch die Zeit gehen, es bringt letztendlich bei der “Endabrechnung” nur noch mehr Negatives mit sich.

Ein weißer Mensch hat mal vor laanger Zeit etwas sehr schlaues gesagt:

Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.
–Benjamin Franklin, 17.01.1706 – 17.04.1790

taken from masterplanthemovie.com