Archive for the ‘Studium’ Category

Fort Fantastic … ja das war heute eine ganz lustige ITIL-Simulation die echt Spaß macht und ich nur weiterempfehlen kann an jeden der sich mit dem Thema auseinander setzt und ITIL mal etwas praxisbezogener erleben möchte. Es ist eine schöne Teamerfahrung sowohl als Training der eigenen Softskills als auch einiger Problemstellungen im Produktivbetrieb von Geschäftsprozessen zu erkennen und zu meistern, sodass am Ende auch das / mein Manager-Monitor einige grüne Balken in den Grafiken aufweist und nicht alles gegen die Wand gefahren wurde.

Im Rahmen unserer Vorlesungen durften wir das heute durchleben und ich habe natürlich mal wieder mehr oder weniger “hier” geschriehen als es hieß: “Wer möchte denn Manager sein?”.

War beginns nicht einfach sich einzufinden, da Unterstützung des Spielleiters gen Null geht und alles selbst “erforscht” und ausprobiert werden muss. Auch nicht erfreulich sind die ständigigen Hinweise aufs Handbuch, für das man zum Einstieg knappe 8 Minuten Zeit hat sich kompeltt durchzulesen und zu verstehen, da in den Spielrunden keine Zeit bleibt auch nur eine Zeile nachzuschlagen. Bis dann mit der Zeit (nach ca. 3 Stunden) dann sich die wirklichen Weisheiten rauskristallisierten und am Tisch in der Mittagspause dann neue Taktiken ausgetüftelt wurden um die Gegenspieler auszustechen. Hat dann auch wirklich super geklappt und “mein” Team ging auch ab wie ein Schnitzel und hatte den Betrieb wirklich im Griff, da der Control Room, Operating Business als auch das Technical Business hervorragende Arbeit geleistet haben und die Prozesse wirklich ausgelebt haben. Ganz zu meiner Freude als Manager! Somit konnte ich mich um mein Dashboard kümmern und auch einige strategische Entscheidungen treffen die weitere Erfolge einfuhren.

Hat man sich im Seminarraum umgesehen, so kann man sagen, dass es wirklich ein hektisches Treiben war. Es ist in erster Linie ein Spiel gegen die Zeit und sekundär geht es darum sein Unternehmen auf Kurs zu halten und sein Team motiviert zu halten sodass man auch gegen seine Mitbewerber die entsprechenden KPIs aufweisen kann. Es wurde in diesen über 6 Stunden wurde viel geschwitzt und auch viele Kalorien verbrannt durch das viele Hin- und Hergelaufe, da auch das zum Spiel gehört, dass die einzelnen Fachabteilungen physikalisch abgetrennt sind und somit in entgegengesetzten Ecken des Raumes liegen. Somit schwebten die Incident-Tickets und Problem-Tickets von einer Ecke zur Anderen und erzeugten am Ende eine beachtliche CMDB und KEDB. Auch auf sehr viele neunmalkluge Sprüche des Spielleiters musste nicht verzichtet werden, sodass auch die Emotionen kräftig geschürt wurden durch gezielte Fehl- und Falschinfromationen seitens der Spielleitung, aber letztendlich hats dann doch jeder unbeschadet überlebt. :-D

Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall dabei zu sein und diese Erfahrungen zu machen, für jeden Einzelnen, egal welche Rolle er zu spielen hat. Es macht Spaß, unterhält aber zeigt auch den Druck auf, der auf allen lastet und mit dem jeder Spieler umgehen anmuss, da es sonst innerhalb von Sekunden zum Chaos ausbricht und keine Prozessabläufe mehr eingehalten wird und die Realtime-Statistik macht jeden Fehltritt sofort auf dem Beamer für jeden im Raum sichtbar.

ZeugnisstimeGesehen: Heute gegen 13:00 Uhr in einem Ansbacher Schaufenster.

Ansbach ist scheinbar eine Hochburg für ironische Marketingsprüche. Dieser Spruch ist natürlich genau zur richtigen Zeit in dem Schaufenster erschienen … ;-)

Dialog des Tages

Author: Andy

MovieNach der Prüfungsvorbereitungsstunde auf dem Campus:

Andi: “Habt ihr schon ‘The Hangover’ gesehen? Voll geil der Film …”

Ich: “Der läuft doch erst nächste Woche an.”

Das Konjunkturpaket II sieht von seitenBrumm Brumm des Staats einige Verbesserungen und Erleichterungen für uns vor. So soll der Eingangsteuersatz gesenkt werden, der GRundfreibetrag angehoben werden, Bildung immernoch groß geschrieben werden und den Arbeitgeber es erleichtern kurzzeitig Beschfätigte noch leichter los zu werden.

Weitere Auswirkungen merkt man aber auch so noch im alltäglichen Leben eines Autofahrers. Ich als Student fahre jeden Tag meine guten 45 km zu meiner Hochschule. Dabei begegnen einem jeden Tag aufs Neue faszineirende Launen der Natur, die man oft gerne über längere Zeit beobachten möchte um die Überlebenschancen in usnerer Gesellschaft feststellen zu können. Allerdings bleibt dafür nie Zeit, da die Professoren rufen und die Hintermänner sonst ungeduldig hupen, wenn man auf der Bundesstraße nur mit 60 km/h fährt … aber das ist ja nicht wirklich abhängig vom neuen Konjunkturpaket der Regierung.

Was dagegen faszinierender Weise Auswirkungen des Konjunkturpaketes sind, sind die zahlreichen Baustellen, die wie Pilze schlagartig vor der Motorhaube aus den Boden gestampft werden. Den einen Morgen kann man wie gewohnt noch seine normale Fahrbahn befahren und am nächsten Tag steht an gleicher Stelle auf einmal ein Schutttransporter. Man muss also dank des Konjunkturpaketes nicht nur höllisch mehr aufpassen im Straßenverkehr, sondern auch noch etliche Minuten an Mehrzeit einkalkulieren, da die Bauarbeiter ja immer genau dann Pause haben, wenn ich an ihre Baustelle ranfahre …

Inspirationsquelle: Marco

Richtig lernen

Author: Andy

Buch

Mitten in der Programmierungsvorlesung heute Morgen fand folgender Dialog statt:

Ich: “Boah,  noch mehr Stoff zum Lernen für die Klausur. Das Skript hat er sich doch sicher gerade erst aus den Fingern gesaugt, bevor er hier reingestiefelt ist. Letztes Semester war die Veranstaltung hier zu Ende …”

Komilitone:Lern’ doch einfach so wie der Michi. Dann wirste auch so gut Java programmieren wie er.”

Ich: “Wieso, wie lernt der denn? Seh den immer nur gut feiern.”

Komilitone:Naja der hat sich das dicke ‘Java ist eine Insel’ Buch (ca. 1.800 Seiten) unters Kopfkissen gelegt.”

Ich: “Ja das Verfahren ist mir bekannt, hat bei mir aber letztes Semester leider nicht gefunzt. Musste dann doch auf die konventionelle Art den Stoff lernen.”

Komilitone: “Dann hast dus aber falsch gemacht.”

Ich: “So? Und wie gehts dann richtig?”

Komilitone: “Naja der Michi legt sichs unters Kissen und dann liegt er mit seinem Kopf immer so bescheuert verquer und verdreht, dass er Nackenschmerzen bekommt. Und wenn er dann nicht schlafen kann, liest er in dem Buch…”

Ich: *Kopfschüttel*

Bei der neuen Version von Dropbox ist es keinesfalls übertrieben zu sagen: “It just works!”.Dropbox
Clever vereinigt mit der Möglichkeit sensible Daten mit Hilfe von “encfs” vor neugierigen Blicken und Geschwistern zu schützen, gibt es endlich eine Lösung, die auch jeder DAU versteht und verwenden kann.
Einer der vielen großen Vorteile von Dropbox ist, dass es sowohl auf Linux, Mac und Windows funktioniert.

Man bekommt bei der Erstanmeldung ein Dropbox-Konto mit einem Freespace der augenblicklich 2 GB umfasst. Je nachdem wie viele neue Benutzer man wirbt, kann man diesen auf bis zu 3 Gb ausbauen.
Über diesen Account kann man dann alle Daten synchronsieren die man so benötigt. Dropbox ist auch somit auch gut geeignet für den Einsatz als collaborative Software.

Die Installation ist selbst unter Linux kinderleicht. Dropbox funktioniert dabei äußerst zuverlässig. Im Vergleich zu anderen Lösungen synchronisiert das Programm die Daten mit einem Server. Was einigen dabei sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass der Hersteller Evenflow Inc.  Zugriff auf sensible Daten erlangen kann. Dies lässt sich jedoch durch den Einsatz eines Verschlüsselungsprogramms wirkungsvoll umgehen. Der Dropbox-GUI-Client ist unter der GPL veröffentlicht, während es die Software, die mit dem Server kommuniziert, nur binär gibt.
Im Konto erscheinen alle registrierten Rechner – die Daten zwischen ihnen synchronisiert der Server zukünftig vollautomatisch. Kein Zutun seitens des Benutzers ist dafür notwendig. Arbeiten man auf einer Reise offline und schließen den Laptop daheim wieder an das Netzwerk an, so läuft die Synchronisation unbemerkt – wie in allen Fällen – im Hintergrund ab.
Die hochgeladenen Daten werden im selben Augenblick auf allen anderen eingeloggten Rechner synchronisiert und stehen ab diesem Moment auch auf diesen zur Verfügung.

Die Datenfreigabe funktioniert aber nicht nur zwischen den eigenen Computern, sondern klappt auch genial einfach unter anderen Dropbox-Benutzern.

Ein paar kleine Schönheitsfehler hat aber leider auch dieses Programm. Trotzdem sind diese Markel aber nicht niederstreckend für Dropbox und wird zur Zeit auch von den Entwicklern bemerkenswert gut in Angriff genommen.

Ein kleiner Schönheitsfehler stellt momentan noch das Löschen von Daten dar. Man kann Daten nur permanent vom Server löschen, wenn man dies über einen kleinen Umweg über das Webinterface authorisiert bestätigt. Das Feature ist aber unter Umständen schon in der nächsten Version integriert.

Trotzdem: Wer schon immer nach einer einfachen Synchronisationslösung gesucht hat, wird bei Dropbox mit Sicherheit fündig.

Wer seine Daten unter Linux gerne verschlüsselt an Dropbox weitergeben möchte, dem habe ich hier ein kleines Tutorial zusammengeschrieben:

Unter Ubuntu wird ab der Version 9.10 ein vollständig verschlüsselter Ordner von Anfang mit ausgeliefert. Die Software, die dahinter stecken wird, nennt sich “encfs”.  Dabei handelt es sich um einen im Userspace laufenden Dateisystem-Container.  In der aktuellen version von Ubuntu ist encfs schon beinhaltet, allerdings in der Standartinstallation deaktiviert. So kannst du dein (Ubuntu-)Linux nachrüsten:

sudo apt-get install encfs fuse-utils
modprobe fuse
adduser USER fuse

Nun musst du noch den Dropbox-Ordner verschlüsseln. Dazu erstellt man ein Verzeichnis, welches später die nicht verschlüsselten Daten enthält:

mkdir /home/USER/Privat

Jetzt noch das verschlüsselte Dateisystem erstellen und einhängen:

encfs /home/USER/Dropbox/Privat /home/USER/Privat

Das Verschlüsselungsverfahren ist ganz nach dem Grad deiner Angst vor dem umherschleichenden Datenklau zu wählen. Normal reicht auchs chon der Standardmpdus aus. Ganz sensible Daten solltest du Den “Paranoid-Modus” wählen. Ebenso solltest du dir das Passwort verdamtm gut merken, denn ohne das kann man die Daten nie mehr wiederherstellen.

Dateien die sich vor der Verschlüsselung unter /home/USER/Dropbox/Privat befanden verschlüsselt encfs nicht nachträglich, es ist daher ratsam, wichtige Ordne von Anfang an zu schützen.

Ab jetzt überträgt Dropbox deine Daten nur noch verschlüsselt auf die Server. Die unverschlüsselten Daten befinden sich zukünftig unter /home/USER/Privat .

Die Zulassungsvoraussetzung für die Semesterklausur habe ich heute natürlicheclipse suverön abgelegt. Nach nicht einmal 20 Minuten stand die GUI mit ein paar Comboboxen, Textfeldern, Listen etc. samt aller möglichen Adaptern, Event- und Actionlistenern.  Endlich ist auch das jetzt geschafft und belastet mich nicht mehr mit zusätzlichem Lernaufwand.

Bis Mittwoch muss ich jetzt nur noch die zweite Zulassungsprüfung in Rechnungswesen für Kosten- und Leistungsrechnung komplettieren und im Dekanat abgeben. Mal schaun was das wird. Der ganze Spaß soll nämlich mit Microsoft Dynamics Navision 2009 erstellt werden. Bis jetzt gefällt mir das Programm nicht. Mal sehen ob es die gleiche Beliebtheit bei mir erreicht wie Lexware … :-P

Microsoft Dynamics Nav 2009

BatteryNachdem sich auf einmal heute mitten in der Vorlesung das Touchpad meines Acer Aspire One 110L “Black Edition” mit Ubuntu 9.04 nicht mehr ansteuern lies, mir aber Ubuntu die Antwort gab, dass der Device immernoch in Betrieb sei, begann eine lange Zeit des Rätselratens unserer Linuxfraktion. Es wurden Kernel ausgetauscht, Patches eingespielt etc…

Es schien einfach nichts zu funktionieren zu wollen. Keine Maustaste und auch das Touchpad selbst, lösten keine Aktionen aus. Auch mehrere Reboots und Recovery-Versuche scheiterten klaglos. Bis ich dann genervt aufgegeben habe und erst zu Hause mich weiter auf die Ursache für diese mittlere katastrophe gemacht habe. Einen Hardwaredefekt wollte ich nicht wahrhaben, da das Gerät noch keine 2,5 Monate jung ist.

Nach langer Suche stieß ich auf einen englischen Ubuntu-Forumeintrag, unter dem selbiges Problem als einziges beschrieben wurde.

Es hieß, dass es dafür zwei mögliche Ursachen gäbe. Als wahrscheinlichste Ursache wurde das Versetzen in den Ruhezustand/Suspend – egal unter welchem Betriebsystem! – genannt. Dabei muss sich scheinbar irgendetwas heftigst verzahnenund aufhängen innerhalb des Synaptics Touchpad’s und der hardwarenahen Routine (BIOS?). Als zweites wurde genannt, dass eine leichte Überspannung kürzlich oder immernoch vorgelegen hat. Etwa bei einem Ladevorgang des Akkus, wenn er überladen wurde und somit zu viel Spannung an das Touchpad abgegeben hat.

Als Lösung wuAcer-Aspire-Ane-110Lrde genannt: “Reset the complete Synaptics Touchpad an it’ll works like a new one! ;-)

Somit bliebe nur noch die Frage zu klären, wie man ein fest verlötetes Touchpad resettet? Ich habe auch lange rumgerätselt, bis mir mein Handy und meine DigiCam eingefallen ist. Bei diesen beiden Geräten resetten sich die Configs schließlich auch, wenn sie länger als 10 Sekunden keinen Strom mehr bekommen. Gedacht getan! Habe den Akku aus dem Acer Aspire entfernt für ca. eine Minute und siehe da, es funktioniert wieder! :-)

Eine innovative Computerbedienung jenseits von Tastatur und Maus haben das iPhone und Wii Remote ja schon längst vorgemacht wie es funktionieren kann. Nun hat Microsoft zugeschlagen und nachgeschlagen. Im Rahmen der diesjährigen E3 (Electronic Entertainment Expo) stellte Microsoft eine Technologie für seine Xbox 360 vor, die von ihrer Art der Steuerung die der Wii-Konsole gleichkommt. Um das ganze mal wieder möglichst gut verkaufen zu können, hat sich der Konzern auch schon einen fetzigen Namen dafür ausgedacht: “Project Natal”.

Mit der Wii-Konsole kann man es zwar nicht wirklich vergleichen, da beide Technologien einige Jahre auseinander liegen, aber wenn man dem Video von Microsoft glauben schenken darf, dann scheint es als hätte die Natal Technik einiges zu bieten. Durch die drei Sensoren (Tiefensensor, RGB-Kamera und Raumklangmikrofon) soll es möglich sein Spracheingaben mit expliziter Unterscheidung von Stimmtönen, Erfassung von Mimik sowie Körperbewegungen in die virtuelle Welt zu übertragen – und das Ganze natürlich in 3D. Es ist also ein erste Schritt in Richtung “Holodeck” fürs Wohnzimmer.

Es soll also möglich sein mittels Natal die Konsole ohne Controllern steuern zu können. Spieler werden automatisch erkannt und begrüßt durch das System, allein durch die Stimme und Bewegungen. Gerüchten zufolge soll das Gerät mit inklusive 10 Spielen im Herbst 2009 in den Handel kommen und 170 Dollar (ca. 150 Euro) kosten. Was das für Auswirkungen haben kann wird im Vorstellungsvideo deutlich:

“The only experience you need
is life experience”

Lionhead stellte ebenfalls auf der E3 ihr “Project Milo” vor, was im Grunde analog zu Project Natal ist nur mit signifikant mehr mit dem Menschen interagiert.

Wusstest du schon, dass …

… ein einziges Google ClusterWusstest du schon?Google Cluster

… für jede Google Suchanfrage die du über Google stellst…

CO2 Produktion12,36 Gramm CO2 an die Umwelt abgibt (laut externer Kalkulationen)? Detaileirte Berechnung

The real FactNun hat der Riese Google sein Geheimnis gelüftet und ist mit konkreten Zahlen und Fakten an die Öffentlichkeit getreten. Die Summe aller Server von knapp Google Data Center umfassen die Menge an Rechenpower, die von unwissenden externen “Experten” bis vor Kurzem noch geschätzt wurde. Nachdem Google diese unglaublichen Zahlen bekannt wurden, wurde aber auch im selben Schritt klar, dass Google effizienter Arbeitet als man sich erträumen konnte. VergleicheDie 2,36g Co2 der “Experten” waren um den Faktor 10 zu hoch für den tatsächlichen Verbrauch einer Google Suchanfrage, worauf Google folgende Eintrag gebloggt hat:

Die eigens für Google speziell gefertigte Rechenzentrumshardware und RW-Technik, auf den Google selbstverständlich Patente besitzt, ist ebenso erstaunlich, wie auch das Konzept der “mobilen” Data Center in Frachtcontainern.

Wers nicht glauben mag was für Einfluss Google hat, kann sich von der effizienten Technik gerne selbst überzeugen: